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Projekte

Covid-19 als Chance, die naturnahen Kulturlandschaften der Schweiz neu kennenzulernen

 

Beschrieb:
Aufgrund der Corona-Pandemie blieben im Sommer 2020 viele Schweizer*innen in der Schweiz und haben damit die Ferien im eigenen Land verbracht. Es ist zu vermuten, dass sie ihr Land auf die eine oder andere Art und Weise neu kennengelernt haben. Mit einer qualitativen Online-Befragung wurden rund 100 Personen aus der Deutschschweiz befragt, welche im Sommer 2020 ihren Urlaub in der Schweiz verbracht haben. Die Untersuchung setzt sich zum Ziel, aufgrund der durch die Corona-Pandemie veränderten Ausgangslage, die Veränderungen bei den inländischen Gästen in Bezug auf die Wahrnehmung der Schweiz als Ferienland zu analysieren und zu bewerten. Es wird analysiert, ob in der Schweiz neue Ferienqualitäten entdeckt wurden, Veränderungen bezüglich Einstellung und Aktivitäten eintraten und insbesondere wie die besuchten kultur- und naturnahen Attraktionen wahrgenommen wurden. Letztlich interessiert die Frage, ob diese Erfahrungen unter den Gästen und in der Bevölkerung zur Stärkung der Bereitschaft führen, die vielfältigen Natur- und Kulturwerte in der Schweiz zu schützen und sorgfältig weiterzuentwickeln.

 

Projektteam:
Leitung: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit:
Oktober 2020 - Dezember 2021


BIOTOUR. From place-based natural resources to value-added experiences: Tourism in the new bio-economy

 

Beschrieb:
Der naturnahe Tourismus ist ein zunehmend wichtiger Sektor der norwegischen Bioökonomie und das Potenzial für weiteres Wachstum ist sehr hoch. Das BIOTOUR-Projekt analysiert die wichtigsten Voraussetzungen für die Weiterentwicklung dieses Sektors und stärkt damit die Unternehmensinnovation, Gemeindeentwicklung und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

 

Auftraggeber:
Norwegischer Forschungsfonds

Projektpartner:
Beteiligung verschiedener Universitäten aus Norwegen, Schweden, Finnland, den USA und der Schweiz

Projektteam:
Leitung: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit:
2016-2020


Landschaftliche und baukulturelle Qualität als Potenzial des Tourismus

 

Beschrieb:
Der Bundesrat hat in der Tourismusstrategie des Bundes die landschaftlichen und baukulturellen Qualitäten als Basis für den Schweizer Tourismus verankert. SECO, BAK und BAFU sind daran, diese Inhalte zu operationalisieren und geeignete Massnahmen abzuleiten. Synergien zwischen diesen Bereichen liegen auf der Hand, müssen jedoch strukturiert werden. Sie dürfen nicht nur konzeptionell bleiben. Architektur und Landschaftsarchitektur können einen wichtigen Beitrag zu hohen baukulturellen und landschaftlichen Werten leisten, es geht darum, die Potenziale zu erkennen und zu nutzen. In diesem Zusammenhang erarbeitete das ILF eine Grundlage für eine allfällige Roadmap BAFU-BAK-SECO.

 

Auftraggeber:
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Projektpartner:
Bundesamt für Umwelt BAFU, Bundesamt für Kultur BAK

Projektteam:
Leitung ILF: Dominik Siegrist

Projektlaufzeit:
2019-2020


Naturpark Biosfera Val Müstair – Monitoringkonzept

 

Beschrieb:
Im Val Müstair besteht unter dem Namen «Naturpark Biosfera Val Müstair» ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung. Zudem bildet das Tal gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalpark und der Pflege- und Entwicklungszone Scuol das erste hochalpine UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz. Der Naturpark BVM beendete letztes Jahr die Programmperiode 2016 – 2019. Bestandteil dieser Programmperiode war auch die Einführung eines Monitorings. Ein Monitoring bezweckt eine langfristige Beobachtung der Veränderungen von Natur, Landschaft und Gesellschaft und liefert wichtige Grundlagen für das Naturparkmanagement und für die Forschung. Als Grundlage für das Monitoring des Naturparks Biosfera Val Müstair wurde 2020 in einem partizipativen Prozess ein Monitoringkonzept ausgearbeitet und abgeschlossen.

 

Auftraggeber:
Naturpark Biosfera Val Müstair

Projektpartner:
Naturpark Biosfera Val Müstair, Schweizerischer Nationalpark, Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair

Projektteam:
Leitung: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Manuela Egeter, Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit:
2019-2020


Tektonikarena Sardona – Aktualisierung des Monitorings

 

Beschrieb:
Im Jahr 2012 wurden im Auftrag der IG UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona durch das ILF ein Monitoringkonzept und eine Null- bzw. Ersterhebung für die Tektonikarena Sardona erstellt. Dadurch wurde eine Ausgangsbasis geschaffen, um das Welterbe kontinuierlich und regelmässig hinsichtlich des Zustandes und der langfristigen Veränderungen von Natur, Landschaft und Gesellschaft zu analysieren und darauf aufbauend Verbesserungsbedarf zu erkennen und Managemententscheidungen fällen zu können. Das Monitoring erfolgt mit Hilfe einer Reihe ausgewählter Indikatoren der ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dimension, mit denen umfassende Aussagen über den Erhaltungszustand und die langfristigen Veränderungen von Natur, Landschaft und Gesellschaft in der Tektonikarena gemacht werden können. Das Monitoring wird jährlich aktualisiert, wobei die verschiedenen Indikatoren unterschiedliche Erhebungsintervalle aufweisen.
2018-19 erfolgte die Aktualisierung aller Indikatoren und die Auswertung der Ergebnisse in einem Bericht. Der aktualisierte Monitoringbericht wurde 2020 abgeschlossen.

 

Auftraggeber:
IG UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona

Projektteam:
Leitung: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit:
jährlich seit 2012


Wertschöpfungspotenzial UNESCO Biophärenreservat Engiadina Val Müstair

 

Beschrieb:
Die Studie umfasste eine Abschätzung der Naturpark-induzierten touristischen Wertschöpfungseffekte im Regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair bzw. im UNESCO Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair für das Jahr 2030 beim aktuellen Parkperimeter bzw. bei der Umsetzung des Weiterentwicklungsprojekts. Die Ergebnisse wurden in Zusammenarbeit mit der Region durch die Auswertung bestehender Daten ermittelt. Es wurde eine Reihe von Schlussfolgerungen und Empfehlungen ausgesprochen, welche Auswirkungen das geplante Weiterentwicklungsprojekt auf die regionale touristische Wertschöpfung haben kann.

 

Auftraggeber:
Regiun Engiadina Bassa Val Müstair

Projektteam:
Leitung: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Manuela Egeter

Projektlaufzeit:
2020