Institute for
OST

Projekte

Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur


Leberecht Migge (1881–1935) und sein Einfluss auf die Gartenkultur in der Schweiz

 

Beschrieb:
Über Umwege gelangte eine nennenswerte Anzahl Pläne des bedeutenden deutschen Gartenreformers Leberecht Migge ins Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur (ASLA), nachdem die Unterlagen unter anderem als Unterrichtsmaterial in der gärtnerischen Ausbildung verwendet worden waren. Im Rahmen des vorliegenden Projekts erfolgen die Einordnung des Planwerks in den aktuellen Forschungsstand sowie eine tiefergehende Analyse einzelner Gestaltungstypen. Darüber hinaus wird der Einfluss auf die Schweizer Gartenkultur untersucht, wofür verschiedene Curricula und Schülerarbeiten als Vergleichspaarmeter dienen.

 

Projektteam:
Leitung: Susanne Karn
Mitarbeit: Gabi Lerch, Sophie von Schwerin

Projektlaufzeit:
2018 - 2020


Parklandschaft Zugersee: Entwicklung, Erhalt und Bedeutung – Pilotprojekt

 

Beschrieb:
In der «Parklandschaft Zugersee», die sich am Westufer des Zugersees erstreckt, befinden sich heute Kultur- und Naturwerte von nationaler Bedeutung, für deren Entwicklung viele Generationen Sorge trugen. Sieben historische Gartenanlagen – St. Andreas, Solitude, Villette, Villa Merkur, Gut Freudenberg, Gut Aabach und die Halbinsel Buonas –  liegen in einem Schutzgebiet des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Die Parklandschaft kann als beispielhaftes, koordiniertes Engagement für eine Landschaft im urbanen Kontext gesehen werden. Innerhalb des Pilotprojektes wird eine Gesamtschau sowie eine Materialsammlung zur Parklandschaft Zugersee erstellt und ein Vermittlungskonzept zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Wert der Parklandschaft Zugersee erarbeitet.

 

Projektteam:
Leitung: Susanne Karn
Mitarbeit: Irina Glander

Auftraggeber:
Baudirektion des Kantons Zug Amt für Raum und Verkehr / Projektleitung: Martina Brennecke

Projektlaufzeit:
laufend


Freiraumplanung


BlEIBEN SIE ZUHAUSE. BITTE. ALLE. Eine Befragung zum Freizeitverhalten der Bevölkerung in Bezug auf Frei- und Grünräume während der Coronakrise in der Schweiz.

 

Beschrieb:
Das ILF hat in Zusammenarbeit mit der HEPIA Genf eine Untersuchung zum Freizeitverhalten der Bevölkerung in Frei- und Grünräumen während der Coronakrise und der Zeit des teilweisen Lockdowns im Frühling 2020 durchgeführt. Das Ziel der Umfrage war es, das veränderte Verhalten und die Einstellung der Bevölkerung in Bezug auf Frei- und Grünräume zu ermitteln. Die repräsentative Befragung fand zusammen mit der HEPIA in den Kantonen Genf und Zürich in der Osterwoche vom 9. bis 19. April 2020 online unter 1022 Personen statt, davon 251 im Kanton Genf und 771 im Kanton Zürich. Die Ergebnisse Befragung liegen in einer Publikation in der ILFSchriftenreihe vor.

 

Projektteam:
Projektleitung ILF: Dominik Siegrist
Mitarbeit: Manuela Egeter, Andréa Finger-Stich, Lea Ketterer Bonnelame

Projektpartner:
HEPIA Genêve

Projektlaufzeit:
2020


Freizeitverhalten der Bevölkerung 65+ in Bezug auf Frei- und Grünräume während der Coronakrise

 

Beschrieb:
Die Studie beleuchtete das Verhalten und die Einstellung der Deutschschweizer Bevölkerung über 65 Jahre in Bezug auf private, halböffentliche und öffentliche Frei- und Grünräume während der Coronakrise im Frühjahr 2020.
Die Studie zeigt, dass der Lockdown für ältere Menschen vor allem emotional aber auch physisch (für 26%) negative Folgen hatte. Die Bevölkerungsgruppe 65+ nutzte die Freiräume aufgrund der vorgeschriebenen Massnahmen deutlich weniger und zum Teil weniger lang. Die Erkenntnisse zu reduzierten und kürzeren Freiraumbesuchen sind bedenklich, wenn man sich vor Augen führt, dass generell eine Mehrheit der Befragten Frei- und Grünräume für ihre Gesundheitsvorsorge aktiv nutzten, nämlich 78% und dies auch während des Lockdown ein wichtiges Besuchsmotiv bildete, für 31% sogar an Bedeutung zunahm.
Ausgleichende Wirkungen hatten die Freiräume dennoch, denn eher kontemplative Aktivitäten und die naturbezogene Wahrnehmung wurden umso mehr geschätzt. So konnten die Einzelnen Gesundheit und Lebensqualität offensichtlich in gewissem Masse aufrechterhalten.

 

Projektteam:
Projektleitung ILF: Susanne Karn
Mitarbeit: Susanne Schellenberger

Projektlaufzeit:
April-Juni 2020


Ökologische und soziale Potenziale und Grenzen verdichteter Freiräume. Forschungsvorhaben im Rahmen des Forschungsentwicklungsplanes der HSR.

 

Beschrieb:
Den aktuell wachsenden Herausforderungen für die Freiraumentwicklung durch Starkregenereignisse, Hitzewellen, schwindende Biodiversität sowie durch Fragen der Erholung und des Zusammenlebens in der Stadt der Zukunft kann bei zunehmender Dichte
nur durch integrale Ansätze begegnet werden. Um die Kapazitäten und Potenziale bestehender urbaner Freiräume optimiert ausschöpfen zu können, ist es essentiell, diese auf ihre Leistungsfähigkeit in verschiedenen definierten Bereichen zu prüfen. Das Forschungsprojekt setzt genau bei der Leistungsfähigkeit und Leistungsoptimierung von Freiräumen – im Kontext von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Bevölkerungswachstum – an. Für Kleinstädte und Gemeinden wurde eine Bewertungsmethode erarbeitet, die den Transfer in die Praxis schafft. Sie ermöglicht eine integrale Analyse von Freiräumen, und eine handhabbare Bewertung des Freiraumsystems, um die Freiraumentwicklung im Rahmen räumlicher Entwicklungskonzepte und Leitbilder integral auszurichten.

 

Projektteam:
Projektleitung ILF: Susanne Karn
Mitarbeit: Irina Glander, Dominic Fritschi, Christoph Küffer, Kevin Vega, Livia Buchmann (IRAP)

Projektpartner:
Stadt Wil, SKK Landschaftsarchitekten

Projektlaufzeit:
laufend


Starthilfe kommunaler Klimaschutz

 

Beschrieb:
Mit der Fortschreitung der Klimaveränderung wird es immer wichtiger, dass alle einen Beitrag zur CO2-Verminderung leisten. Für kleinere und mittlere Gemeinden in der Schweiz bietet die vom IRAP und ILF gemeinsam erarbeitete «Starthilfe kommunaler Klimaschutz» eine Übersicht an Handlungsfeldern und konkrete Massnahmen. Sie zeigt, wie Gemeinden sich in ihren laufenden Tätigkeiten und mit leicht umsetzbaren Projekten aktiv für den Klimaschutz engagieren können. Die Starthilfe regt an, wie Gemeinden die vorhandenen Mittel wirksam einsetzen können.

 

Projektteam:
Projektleitung: Andreas Schneider (IRAP)
Mitarbeit: Susanne Schellenberger, Jolanda Zurfluh (IRAP)

Projektlaufzeit:
Juli 2019 - September 2020