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Projekte

Das Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur ASLA sammelt Dokumente zur Garten- und Landschaftsarchitektur der Schweiz und macht sie der Forschung, der Lehre und der Gartendenkmalpflege zugänglich. Es wurde 1982 in Rapperswil gegründet und hat seither fast vierzig Nachlässe von bedeutenden Gartenkünstlern seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gesammelt, insgesamt rund 35‘000 Pläne und die dazu gehörigen Skizzen, Fotos und Akten Unter den Nachlassgebern befinden sich so hervorragende Persönlichkeiten wie Evariste Mertens, Willi Neukom, Leberecht Migge oder Ernst Cramer. Von ihm befinden sich beispielsweise zwei Originalpläne des „Garten des Poeten“ im ASLA.

Das ASLA wurde vom Bund Schweizerischer Garten- und Landschaftsarchitekten BSG gegründet, unterstützt von Vertretern des Schweizer Heimatschutzes, des Schweizerischen Bundes für Naturschutz, der Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte sowie des Verbandes Schweizerischer Gärtnermeister und des damaligen Interkantonalen Technikums Rapperswil ITR. Für den Betrieb des Archivs wurde am 23. April 1982 eine Stiftung ins Leben gerufen. Diese «Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur» SLA ist eine private, gemeinnützige Institution. Sie ist die Besitzerin der Archivalien und zusammen mit der HSR die wichtigste Trägerin des Archivs. Ein Förderverein unterstützt die Aktivitäten des ASLA zusätzlich.

Zur Zeit steht die Erschliessung der umfangreichen Bestände im Zentrum der Arbeit. Das Ziel ist, die Dokumente mitsamt den zugehörigen Erschliessungsdaten im Netz zugänglich zu machen. So sollen sowohl der Unterricht und die Forschung unterstützt werden als auch das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an der Gartengeschichte gefördert werden.